Gästebuch
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Nächste Termine
- Übung Aktive 21.05.2012 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
- Übung Jugendfeuerwehr 23.05.2012 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
- Übung Aktive 28.05.2012 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
- Übung Jugendfeuerwehr 30.05.2012 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
- Übung Aktive 04.06.2012 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
- Übung Jugendfeuerwehr 06.06.2012 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
- Übung Aktive 11.06.2012 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
- Übung Jugendfeuerwehr 13.06.2012 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
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Heutzutage werden Brandeinsätze grundsätzlich mit schwerem Atemschutz bestritten. Beim schweren Atemschutz kommen kommen sogenannte Atemschutzgeräte zum Einsatz, die die Feuerwehrleute vor giftigen Rauchgasen und anderen Schadstoffen schützen sollen. Deswegen sind die Atemschutzgeräte, die die Freiwillige Feuerwehr Euerbach einsetzt umluftunabhängig. Das heißt, es werden Pressluftflaschen mit Atemluft eingesetzt, wodurch ein Atmen unabhängig von der Umgebungsluft ermöglicht wird. Denn der menschliche Körper benötigt mindestens 17% Sauerstoffgehalt in der Umgebungsluft, um überleben zu können. Bei Brandeinsätzen (vor allem im Innenangriff) ist dies meistens nicht gewährleistet. Außerdem würden die Feuerwehrleute Schadstoffe einatmen, die schnell zum Tod führen würden.
In der Regel übernimmt der Maschinist die Überwachung des Atemschutzes. Dieser Dienst ist sehr wichtig, da er über Leben und Tod entscheiden kann. Bei Einsatzbeginn wird eine Art Stoppuhr für den jeweiligen Trupp in der Überwachungstafel ausgelöst und der eingesetzte Trupp namentlich eingetragen. Über ein Bedienfeld können zusätzliche Informationen zu den Trupps oder Einzelpersonen angegeben werden. Die maximale Einsatzzeit für Atemschutzgeräteträger beträgt 30 Minuten. Danach neigt sich der Sauerstoff dem Ende zu. Aus diesem Grund signalisiert die Tafel dem Überwachenden sowohl akustisch, als auch visuell durch ein Blinken, wenn 1/3, 2/3 und das Ende der Einsatzzeit erreicht sind. Der Überwachende ist über ein Funkgerät mit den Atemschutztrupps verbunden, welches auf einer speziellen Frequenz sendet. Die Trupps und der Überwachende stehen immer in Funkkontakt und werden über die verbleibende Einsatzzeit auf dem Laufenden gehalten. Trotz der elektronischen Überwachungstafel wird die Einsatzzeit der Trupps separat manuell überwacht, um das Leben der Atemschutzgeräteträger bestmöglich zu schützen.
Wie anstrengend ein Atemschutzeinsatz ist sieht man, wenn sich die Atemschutzgeräteträger nach dem Einsatz enkleiden, erschöpft und "WIRKLICH" schweißgebaded sind. Damit die Atemschutzgeräteträger nach dem Einsatz nicht frieren und sich nicht erkälten, führen wir auf unserem Fahrzeug 4 x diese Ersatzkleidung, bestehend aus T-Shirt und Jogginganzug mit. Die Ersatzkleidung ist keine DIN-Beladung, aber sinnvoll auf Fahrzeugen mit Atemschutz!
Sie sind zum einen in der Mannschaftskabine an den Sitzplätzen des Angriffstrupps gelagert und zum anderen im Geräteraum 1. Letztere werden vom Wassertrupp nach erfolgreicher Herstellung der Wasserversorgung übernommen, so dass der Wassertrupp als zweiter Angriffstrupp unter Atemschutz fungieren kann.
Die Atemluftflaschen, die die Freiwillige Feuerwehr Euerbach einsetzt sind aus Stahl, jedoch gibt es auch noch Flaschen aus CFK (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) und Leichtmetall. Zur Befüllung mit Druckluft werden die Flaschen zur Atemschutzwerkstatt Niederwerrn gebracht, wo sie fachgerecht gereinigt und befüllt werden.
Daraus ergibt sich: 300 bar x 6 Liter = 1800 Liter Luftvorrat Bei einem durchschnittlichen Luftverbrauch von 50 Litern / Minute bei mittelschwerer Arbeit ergibt sich eine theoretische Einsatzzeit von ca. 36 Minuten für den Atemschutzgeräteträger. Die tatsächliche Einsatzzeit ergibt sich aber aus der Belastbarkeit des jeweiligen Atemschutzgeräteträgers, da nicht jeder Mensch gleich belastbar ist. Außerdem soll für den Rückzug immer die doppelte Zeit berechnet werden, da es zu schwierigkeiten kommen kann. Somit verringert sich die tatsächliche Einsatzzeit! Der Aufbau eines Atemschutzgerätes:
Atemschutzgeräteträger gehen IMMER in einem Trupp, also jeweils zu zweit vor! Einer ist der sogenannte Truppführer, einer der Truppmann.
Im Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) befindet sich im Geräteraum 1 außerdem ein Kasten Mineralwasser. Dieser ist in keiner offiziellen Beladeliste vorgeschrieben, ist aber für den Einsatz mit Atemschutzgeräten sehr empfehlenswert. Da Einsätze unter schwerem Atemschutz für den Atemschutzgeräteträger sehr anstrengend und im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibend sind, erleidet der Atemschutzgeräteträger während des Einsatzes einen enormen Flüssigkeitsverlust. Durch die große Anstrengung und die Hitze verdampft der Körper viel Wasser, die Schutzanzüge verhindern aber ein Austreten des enstehenden Wasserdampfes nach außen. Der Atemschutzgeräteträger kocht quasi. Um den Flüssigkeitsverlust schnell wieder zurückzuführen ist daher ein mitgeführter Kasten Wasser sehr sinnvoll. Außerdem kann es natürlich auch bei Einsätzen ohne Atemschutz vorkommen, dass eine beteiligte Person, sei es ein Feuerwehrmann, oder selbstverständlich auch ein Opfer Durst verspürt.
Der wohl am häufigsten von der Feuerwehr verwendete Angriffsweg zu einer Brandstelle in einem mehrgeschossigen Gebäude führt über den Treppenraum. Da dieser Angriffsweg gleichzeitig auch der Rettungsweg für fliehende Personen ist, hat diese Vorgehensweise sowohl Vorteile als auch Nachteile. Vorteilhaft ist ohne Zweifel, dass dieser Angriffsweg für die Einsatzkräfte relativ sicher, einfach zu finden und ohne Zeitverzug zu nutzen ist. Da flüchtende Personen den Einsatzkräften entgegen kommen, kann die Selbstrettung von Personen durch die Einsatzkräfte gezielt unterstützt werden. Weiterhin werden Personen, die sich noch selbst in Sicherheit bringen wollten, so häufig am schnellsten aufgefunden. Ein sehr gravierender Nachteil dieser Vorgehensweise der Feuerwehr ist jedoch darin zu sehen, dass ein über den Treppenraum vorgetragener Löschangriff durch das erforderliche Öffnen von Türen den wichtigsten Rettungsweg für fliehende Menschen infolge von Rauchausbreitung massiv gefährdet. Hierfür gibt es den mobilen Rauchverschluss, der einfach am Türrahmen befestigt wird und den Einsatzkräften ein weiteres Vorrücken in verrauchte Räume ermöglicht, den Rauch selbst aber in dem entsprechenden Raum einschließt. Mit einem Metallgestänge wird der Rauchverschluss im Türrahmen eingespannt. Der "Vorhang" ist aus einem Glasfaserspezialgewebe, welches bis 600° Celsius dauertemperaturbeständig, nicht brennbar und wasser- und schmutzabweisend ist. Auf den Seiten von www.feuerwehr-euerbach.de werden nur Ausrüstungsgegenstände aufgeführt, die auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Euerbach vorhanden sind. |
Letzter Einsatz
Betriebsstoffe aufnehmen nach VU am 30.04.2012

Auffahrunfall an der Kreuzung Hauptstr. Seeweg
Wetter in Euerbach
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